Viele Dinge machen ja erst am Computer so richtig Freude. So zum Beispiel Briefe schreiben. Hand aufs Herz, wer schreibt denn heute schon noch mit dem Griffel? Dabei hat so ein handgeschriebener Brief ja etwas. Dumm nur, dass im Zeitalter »Web Two Oh!« fast ein jeder mangels ausreichendem Praktizieren eine Sauklaue entwickelt hat und noch dazu schneller tippt als mit der Hand schreibt. So klammheimlich keimt ja dann und wann der dekadente Wunsch auf, seine Handschrift digitalisieren zu lassen, um den seltenen Briefen auf Papier wenigstens noch einen Hauch einer persönlichen Note zu verleihen. Und ist einem das bislang vielleicht doch noch einen Tick zu teuer gewesen, kann man gegen 9,00 USD kaum etwas einwenden. Zu diesem Preis können Sie ruckzuck bei Fontifier zuschlagen, sofern Sie kein Perfektionist sind.

Das Ganze geht sehr einfach: Sie laden sich ein Formular herunter (Achtung: für deutsche Umlaute und ß unbedingt dem Link zu den internationalen Formularen folgen), drucken es aus, tragen die Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen in Ihrer Feiertagsschrift ein, scannen das Ganze, laden es wieder hoch, folgen dann den restlichen drei Punkten auf dem Bildschirm und können alsbald Ihre Handschrift im TrueType-Format herunterladen. Hübsche Idee, oder?
Ach ja, und Sie, liebe Perfektionisten, sollten Sie auch auf den Geschmack gekommen sein und können 155,00 € erübrigen, dann wird Ihnen ganz sicher hier geholfen.
(via Schönes Blog)
#1 | Klettergriffe | 20.05.07, 22:11
155 Ocken ist etwas teuer dafür, was meinst Ihr?
Peter
#2 | Diana Wagner | 22.05.07, 15:39
Nein, finde ich nicht unbedingt. Der Handfont wird um einiges sorgfältiger bearbeitet (Übergänge, Grundlinie etc.) als der schnelle (und rein maschinelle) Spaß beim Fontifier und das sieht man dem Ergebnis hinterher auch an.