Journal

Wer sich hin und wieder den Luxus leisten kann, ein wenig Zeit tot zu schlagen oder wer gezielt Zerstreuung sucht, dem legen wir die Sleeveface-Dia-Show auf Flickr ans Herz.
Die Portraits unter dem Tag »Sleeveface« lassen allermindestens ein Schmunzeln, wenn nicht gar größere Heiterkeit aufkommen, lüften sie doch das eine oder andere Geheimnis und bescheren ein Wiedersehen mit längst in der Versenkung verschwundenen LP-Hüllen. Vielseitiger als die vielleicht auch bald aussterbenden CD-Cover waren sie ja schon …

Viele stellen sich Designer als dauerinspirierte Leute vor, die auf Sofas liegen und die unausgesetzt auf sie hernieder prasselnden Ideen einsammeln. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Verklärung der romantischsten, um nicht zu sagen: allerkitschigsten Art – auch wenn es nicht selten Designer selbst sind, die das trügerische Lied am lautesten singen. Die Realität könnte freilich profaner kaum sein: Sobald der kreative Fluss zu versiegen droht, greifen wir zum Design-Spender. Einfach oben draufgedrückt, schon purzeln unten lauter kleine Designs heraus, die man nur noch umrühren muss!

Werbefilme sind wenig originell, nervtötend und beleidigen die Intelligenz? Ja, tun sie – jedenfalls die meisten. Zum Glück finden sich freilich auch immer wieder echte Perlen in diesem trüben Sumpf, beispielweise diese, jene oder selbige, die allesamt völlig zurecht zu den Preisträgern des diesjährigen Spotlight-Festivals zählen.
Absolute Supra-Smash-Tipps für Ihr Geld, Ihr Gold, Ihr sorgenfreies Leben! Mit Hammer-Garantie und Knaller-Bonus für noch mehr!

Ein kurzer Exkurs in die luftigen Höhen der Spitzenpolitik, in dessen Verlauf wir zu einigen höchst erstaunlichen Erkenntnissen in Sachen klarer Blick gelangen werden.

Immer wieder schön sind Anlässe für ausgiebige Lobhudeleien – dass es überdurchschnittlich viele davon gibt, lässt sich ja leider nicht behaupten. Beim Open-Source-Redaktionssystem Redaxo handelt es sich aber ganz fraglos um einen solchen, wie wir im Rahmen eines soeben abgeschlossenen Einstiegsprojekts erfahren durften.
Ein kleines simples PHP-Skript sorgt für Downloads ohne nervtötende Eiereien. Mitnehmen, einbauen, fertig.

Nun wird es aber langsam Zeit, mit der Ruhe und Besinnlichkeit zu beginnen, die man gerade auf zahlreichen Weihnachtskarten wünscht, sonst wird das nämlich nichts mehr bis Montag. Wir gehen mal mit bestem Beispiel voraus, bedanken uns für spannende und interessante Projekte und die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr bei unseren Kunden und den Freunden von 6B und läuten jetzt ganz offiziell die Weihnachtsferien ein. Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten mit vielen guten Keksen und einen äußerst angenehmen Start ins Neue Jahr.

Das dritte von uns gestaltete »Denkblatt« beschäftigt sich mit dem Schauspieler Fritz Wisten, der von 1921–1933 am Württembergischen Landestheater arbeitete, bevor er – das Datum lässt es schon vermuten – von den Nationalsozialisten auf die Straße gesetzt wurde. Nach dem Ende der Naziherrschaft leitete Wisten u. a. die Berliner Volksbühne, wo er junge Schauspieler förderte, etwa die späteren Publikumslieblinge Armin Müller-Stahl und Michael Degen. Just diese beiden erwiesen ihm unlängst ihre Referenz im Rahmen einer Matinee im Stuttgarter Staatstheater, bei der auch das Denkblatt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wer will, kann es sich wie immer für einen läppischen Euro bei der Stiftung Geißstraße 7 anfordern, wem selbst das noch zuviel ist oder wer die papierlose Fassung vorzieht, kann sich die kostenlose PDF-Version herunterladen.
Wirrnis und Verzweiflung beim Umgang mit PINs waren gestern. Nur ein Wort, und Sie sind noch heute alle Sorgen los.