Einer der running gags des vergangenen Jahres bestand darin, sich einen Winkel auf die Seiten zu kleben, der beteuerte, die jeweilige Website wäre »too cool for IE« – dass der Urheber die Kampagne als Witz verstand, verlor ein Teil der Mitmacher dabei offenbar aus dem Blick. Aber egal, vor kurzem wurde sie »offiziell« für beendet erklärt, angesagt ist jetzt die gegenteilige Versicherung, dass die Site »cool genug für IE« sei, wiederum in Form einer Kampagne natürlich und selbstverständlich gibt es auch wieder etwas zum Kleben.

Weniger Eingeweihten muss man vielleicht noch erklären, dass es in beiden Fällen um die bizarre Auslegung von CSS-Designanweisungen geht, die dem Internet Explorer unbestreitbar attestiert werden muss. Ebenso unstrittig ist, dass es eine Menge Zeit und Nerven kostet, dem IE seine Mätzchen auszutreiben, besser gesagt: sie zu umgehen. Sich den Aufwand zu schenken und die im Regelfall groteske Darstellung auf dem IE zu ignorieren, mag zwar cool sein, angesichts seines nach wie vor erdrückenden Marktanteils ist es aber leider auch ziemlich realitätsfern. Insofern ist die neue Kampagne sicher überzeugender, auch wenn sie nicht mehr als eine Selbstverständlichkeit propagiert. [via style:gehen]