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Der Acid2-Test

Ein schönes und aufschlussreiches Spiel bietet das Web Standards Project (WaSP), eine internationale Vereinigung von Webdesignern und -entwicklern, die sich seit vielen Jahren der Förderung und Durchsetzung standardkonformer Websites verschrieben hat. Die Versuchsanordnung »Acid2« prüft, wie weit entfernt Web-Browser von der korrekten Interpretation einschlägiger Webstandards sind. Das Schöne an dem Test ist, dass ihn jeder einfach durchführen kann.

Dazu rufen Sie mit dem Browser Ihrer Wahl die zugehörige Testseite auf, die ein »Bild« enthält, das dem links abgebildeten Referenzbild möglichst nahe kommen sollte. Je ähnlicher das was Sie sehen dem Refererenzbild ist, desto enger hält sich Ihr Browser an Standards (oder anders herum: je unähnlicher, desto weniger standardkonform arbeitet er). Das »Bild« besteht in Wirklichkeit aus 14 Zeilen, die sich aus 14 Quadraten mit einer Kantenlänge von 12 Pixeln zusammensetzen. In jeder Reihe werden unterschiedliche Anweisungen erteilt, die samt und sonders eindeutigen Spezifikationen entsprechen. Dem Quellcode liegt HTML4 und CSS1 zugrunde, PNG-Grafiken werden eingesetzt, wahlweise können Sie auch eine Fassung mit Data URLs aufrufen.

Acid 2 Test, Shots von diversen Browsern
Die Ergebnisse unserer Versuchsreihe (50% verkleinert)

Unser Test mit gängigen Browsern aktueller Prägung zeigt ein ernüchterndes Resultat. Während Firefox das Grinsegesicht immerhin ansatzweise erkennen lassen, und sich Safari und der Mac-Explorer trotz des fehlerhaften roten Fonds noch halbwegs tapfer schlagen, schwächeln die Mozilla Suite und Opera mit seinen eingebauten Scrollbalken schon sehr viel deutlicher. Dass der Windows-Explorer mit der eigenwilligsten Interpretation aufwartet, ist wenigstens nicht überraschend.

Wenn Sie es genauer wissen möchten, müssen Sie sich natürlich nicht mit dem bloßen Anblick zufrieden geben, der Aufbau ist auf einer eigenen Erläuterungsseite minutiös dokumentiert.

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