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Dass die stimmungsvollen Aufnahmen von einem der spektakulärsten Gewässer der Welt so hübsch übereinander geblendet werden und beim Erscheinen »wandern« ist – Sie ahnen es vielleicht – dem Wirken von Flash zu verdanken. Soweit nichts Neues also. Der Gag ist, wie das Ganze zustande kommt: Die Bilder werden nämlich einfach auf dem Server abgelegt, dort gibt es eine Art Flash-Schablone und eine XML-Datei, die sich darum kümmert, welche Bilder in welcher Reihenfolge erscheinen sollen. Mit Flash hat man also keinerlei direkten Kontakt, mit dem Hochladen der Bilder und dem »Ausfüllen« der XML-Datei ist es getan.
Das Ding nennt sich Monoslideshow und kann für knappe 20 $ pro Website lizenziert werden. Neben dem Nutzungsrecht erhält man die besagte Flash-Schablone, diverse Beispielalben, eine Muster-XML-Datei, ein JavaScript zum Einbinden und eine 8-seitige Dokumentation. Dazu bietet es sich an, die (ca. 150) möglichen Parameter, mit denen sich visuelle Anmutung und Verhalten der Slideshow an eigene Bedürfnisse anpassen lassen, nicht durch endloses Gefummel im XML einzustellen, sondern am lebenden Demo-Modell zu arbeiten und sich, wenn alles passt, das nötige XML dafür generieren zu lassen.
Für wen sich das Ganze eignet? Eindeutig für Leute, die sich nicht scheuen, ein XML-File zu bearbeiten und auch sonst ein wenig zu frickeln. Für die war es selten einfacher, zu überzeugenden Ergebnissen zu kommen. Monoslideshow an Kunden weiterzugeben, wird zumindest in den Fällen eher heikel sein, wo der Kunde seine Site selbst verwaltet – ein klein wenig mehr, als im CMS gemeinhin stattfindet, ist bei aller Einfachheit eben doch im Spiel.
Ungeachtet dieser Einschränkung ist das Tool eine ausgesprochen runde Sache, der man anmerkt, dass sehr viel nach- und vor allem zu Ende gedacht wurde – 5 von 5 Punkten also, wenn Sie so wollen.