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Notizen zu Textpattern [4]

Was viele Leute an Textpattern stört, ist die Verwaltung der struktur- und formgebenden Elemente, also das, was neudeutsch unter »Theme« zusammengefasst wird. Im Gegensatz etwa zu Wordpress, wo sich alles in einem Paket bündeln lässt, das nur an die richtige Stelle im Verzeichnis geschoben und via CMS aktiviert wird, speichert Textpattern sämtliche Bausteine in der Datenbank. Die vorgesehene Erschließung via Texteingabefeld ist in der Tat nichts, was für überschäumende Freude sorgt. Natürlich ist dank Copy & Paste niemand gezwungen, in den fitzeligen Eingabefeldern herumzutippen, aber so richtig der Brüller ist das dennoch nicht.

Unabhängig davon, ob das in zukünftigen Versionen anders gelöst sein wird (wofür es keine klaren Indizien gibt), kann man sich bis auf weiteres mit einem recht gut gemachten Workaround behelfen: Dem Skript Link Template 2 File, dessen Aufbau bestechend einfach ist, sodass es sich auch ohne tiefschürfende Kenntnisse einbauen lässt. Man legt ein Verzeichnis an, verleiht ihm die nötigen Schreibrechte und ruft zunächst das Export-Skript auf, das sämtliche Seitentemplates, Bausteine und – so verwendet – CSS-Daten in Form von einzelnen Textdateien in diesem Verzeichnis speichert. Die Textdateien lassen sich so komfortabel mit dem Editor bearbeiten und wenn alles passt, braucht man nur das in umgekehrter Richtung wirkende Import-Skript aufzurufen, das die Datenbank entsprechend aktualisiert. Natürlich lässt sich der Vorgang beliebig oft wiederholen und insbesondere, wenn mehr ansteht als kleinste Korrekturen, spart man so nicht nur eine Menge Zeit, sondern behält auch den besseren Überblick.

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