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Portable Apps – die ganze Welt in drei Kubikzentimetern

Portable Apps für MacOS  X

Wer keinen .Mac-Account führt und dennoch keine Lust mehr darauf hat, Adressbuch oder Kalender mühsam mit anderen Rechnern abgzugleichen, der sollte sich die Portable Apps mal anschauen – die können den Alltag nämlich spürbar erleichern.

And it burns, burns, burns …

Wer als Alternative zu Toast ein schlankes, unkompliziertes Programm zum CD-Brennen sucht und auf eine bunte Oberfläche verzichten kann, sollte es einmal mit Burn versuchen.

Burn ist Open Source, brennt Daten-, Audio- und Video-CDs sowie Disk Images (normale, cue/bin und toc) und kopiert Daten-CDs. Das Programm kommt bereits lokalisiert daher und funktioniert quasi selbsterklärend.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.3.9 oder neuer, QuickTime 7, PowerPC oder Intel Mac

Ciao bella

iView MediaPro

Nichts besonderes und dennoch ärgerlich: eine ehedem brillante Software wird von Jahr zu Jahr lausiger, bis man sie irgendwann in die Tonne treten kann – ein Abgesang auf iView.

Dimensionizer – schnelles Maßnehmen

Dimensionizer

Es gibt Tools, deren Aufgabenspektrum so spezialisiert und eng begrenzt ist, dass man ihr Wirken leicht vergisst – bis man an einen Rechner gerät, auf dem sie fehlen. Dimensionizer zählt eindeutig dazu: Wer häufig die Abmessungen eines Bildes benötigt und es schon immer nervig fand, das Bild dafür womit auch immer zu öffnen, sollte sich diese kleine aber feine Kontextmenü-Erweiterung herunterladen, mit der sich die Maße nicht nur anzeigen, sondern als HTML-Attribute width="x" und height="y" direkt in die Zwischenablage kopieren lassen.

WebDesktop

Angenommen, Sie verfolgen eine Auktion bei E-Bay, einen Aktienkurs oder die Kommentare in einem Weblog, wäre es da nicht praktisch, die Seite jederzeit im Schirm zu haben, ohne jedes Mal den Browser zu starten?

Dem User sein Interface

Es gibt viele Wege, um zu spüren, wie die Zeit an einem vorüber weht. Einer davon ist der Blick auf historische Apple-Benutzeroberflächen (oder GUIs, wie der Profi sie kernig nennt, GUI steht dabei für Graphical User Interface):

Apple II
Apple II, 1977

GS OS
GS/OS, 1985

System 7
System 7, 1991

Fast ein wenig Panik kommt bei der letzten Abbildung auf. Irgendwie scheint es noch nicht so furchtbar lang her, dass man diesen Anblick täglich vor Augen hatte. Man darf schon schwer gespannt sein, wie die Rückschau auf heutige Vorlieben ausfällt, wenn man im Jahr 2020 zurückblickt.

[via Wired, © Screenshots: Steven Weyhrich, Apple II History]

AppZapper räumt auf

Um auf dem Mac ein Programm zu installieren, reicht es meistens aus, das Paket ins Programmverzeichnis zu schieben. Es wieder los zu werden ist leider nicht ganz so einfach: Drag & Drop in den Papierkorb entfernt zwar das Programm, die korrespondierenden Files in den Preferences, dem Cache und im Application Support bekommen davon aber nichts mit, sondern führen ein unendliches Dasein als Karteileichen. Falls Sie dazu neigen, viele Programme einfach mal kurz auszuprobieren, sieht es in den entsprechenden Verzeichnissen bald aus wie bei Hempels hinterm Sofa. Die Reste lassen sich zwar per Suche aufspüren, das ist aber erstens nicht besonders verlässlich und zweitens ein wenig nervtötend. Genau hier setzt AppZapper an: Sie schieben das Programm-Icon aufs Fenster und zappen, schon sind Sie den ganzen Kram zuverlässig los. Zu Buche schlägt der kleine Saubermann mit $ 12,95, im Preis enthalten sind lebenslange Updates.

Flip4Mac: Windows Media für Quicktime

Wer den Windows Media Player für MacOS X schon immer für so furchtbar hielt wie er tatsächlich ist, findet jetzt die längst überfällige Erlösung: Flip4Mac, eine Art Quicktime-Erweiterung, die es ermöglicht, Windows Media Files im Quicktime Player abzuspielen. Oder im Browser, auch wenn Letzteres je nach Umgebung noch ein wenig hakt. Dankenswerterweise ist die Basisfassung sogar kostenlos zu haben, insofern: Downloadpflicht! [via decaffeinated]

Individueller Startscreen im Mac OS X

Mit der Systemeinstellung »Schreibtisch & Bildschirmschoner« kann sich ein jeder seinen Schreibtischhintergrund im Mac OS X nach eigenem Gusto einrichten. Wer aber seinen Startscreen individualisieren möchte, sucht dort vergebens nach einer Option. Standardmäßig wird das Desktop-Picture »Aqua Blue« gezeigt. Mit einem kleinen Workaround, kann aber auch der Startscreen mit dem eigenen Lieblingsbild versehen werden.

Man nehme dazu das gewünschte Bild in Größe des Bildschirms und sichere es als »Aqua blue.jpg«. Dann öffnet man den Ordner HD/Library/Desktop Pictures und benennt das dort bereits unter diesem Namen vorhandene Bild um. Das soeben neu erstellte Bild muss nun nur noch in diesen Ordner verschoben werden. Et Voilà!

Favicons mit dem Mac

Favicons des 21. Jahrhunderts

Geriet der Weg zum Favicon auf dem Mac bis vor kurzem noch steinig, gibt es inzwischen eine ganze Reihe brauchbarer Lösungen. Kein Grund mehr also, auf diese wundervollen Kreationen zu verzichten.

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