Dr. Wolfgang Gerner ist Zahnarzt und betreibt eine Praxis mit dem Schwerpunkt Endodontie (Wurzelheilkunde). Daneben ist er Autor zahlreicher Veröffentlichungen und hält Vorträge und Seminare zu verschiedenen endodontischen Themen.
Außerdem im Spiel: Offenheit für unkonventionelle Ideen und vor allem der Mut, sie umzusetzen. Diese Eigenschaften trugen sicher entscheidend dazu bei, dass sich unsere inzwischen langjährige Zusammenarbeit zum mustergültigen Beispiel entwickelte, wie auch kleine Unternehmen mit entsprechend schlankem Budget erfolgreich mit der Außenwelt kommunizieren können, wenn sie bereit sind, den ausgetretenen Pfad des »Hallo, wir sind auch irgendwie hier« zu verlassen, um stattdessen eine klare, zielgerichtete Strategie zu verfolgen.
Angefangen haben wir mit einer kleinen Website, die sich explizit an Zahnarztkollegen richtete, um sie zu bewegen, Patienten mit Wurzelproblemen an die Fachpraxis zu überweisen – ein Vorgang, der in der Zahnmedizin noch unterentwickelt ist. Eine Reihe von Fallstudien demonstrierten geballte Fachkompetenz, die Aufmerksamkeit der potenziellen Überweiser wurde mit einer parallelen Mailingaktion gewonnen (eine kleine, ebenfalls von uns gestaltete Broschüre). Nachdem sich dieser geschlossene Kommunikationskreislauf als höchst zufriedenstellend erwies, folgten mehrere Ausbaustufen (Patienteninformationen, Seminarprogramme etc.), wiederum begleitet von Broschüren.
Anfang 2006 dann der vorerst letzte Streich: das Zahnblog. Dr. Gerner dürfte damit der bundesweit erste bloggende Zahnarzt sein (zumindest der erste, der seine Arbeit zum Thema des Blogs macht) – schon alleine diese Tatsache garantiert ihm ein nicht zu unterschätzendes Maß an Wahrnehmung, da sind wir sehr sicher. Hinzu kommen seine lockere Schreibe und sein ausgeprägter Sinn für Humor, ideale Voraussetzungen also, um den Alltag einer Zahnarztpraxis von einer den meisten Leuten eher unbekannten Seite zu zeigen und eine sehr eigenständige, persönliche Note zu pflegen, aus kommunikationstechnischer Sicht also eindeutige Pfunde.
Dass sich beim Thema »Business-Blogs« die Geister scheiden, ist bekannt. Zumindest bei kleineren, inhabergeführten Unternehmen werden sich Blogs aber im Lauf der nächsten Jahre als ganz normale Kommunikationsformen etablieren, dafür sprechen eine Menge guter Gründe. Auch wenn ein Zahnarztkollege dem Zahnblog unmittelbar nach Erscheinen beschied, es wäre »doof«. (Ähnliches wird Wolfgang Gerner bestimmt noch öfter hören – das gehört sozusagen zum genuinen Pionieralltag).
Wir schlagen vor, Sie schauen es sich einfach selbst an. Falls Sie es ebenfalls doof finden, sprechen wir uns Anfang 2007 wieder und beschäftigen uns mit Zahlen, die Sie dann nicht mehr so doof finden werden. Da freuen wir uns heute schon drauf.
Unverändert im Netz: Die Microsite zu Dr. Gerners »Zahnfibel«, ein von Gert Albrecht wunderbar illustriertes Aufklärungswerk, das sich der Zahngesundheit von Kindern annimmt.