
Das dritte von uns gestaltete »Denkblatt« beschäftigt sich mit dem Schauspieler Fritz Wisten, der von 1921–1933 am Württembergischen Landestheater arbeitete, bevor er – das Datum lässt es schon vermuten – von den Nationalsozialisten auf die Straße gesetzt wurde. Nach dem Ende der Naziherrschaft leitete Wisten u. a. die Berliner Volksbühne, wo er junge Schauspieler förderte, etwa die späteren Publikumslieblinge Armin Müller-Stahl und Michael Degen. Just diese beiden erwiesen ihm unlängst ihre Referenz im Rahmen einer Matinee im Stuttgarter Staatstheater, bei der auch das Denkblatt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wer will, kann es sich wie immer für einen läppischen Euro bei der Stiftung Geißstraße 7 anfordern, wem selbst das noch zuviel ist oder wer die papierlose Fassung vorzieht, kann sich die kostenlose PDF-Version herunterladen.